Ich bin niemand. I am Nobody.
Die Welt der Emily Dickinson

Emily Dickinson wurde 1830 in Amherst / Massachusetts geboren. Außer für eine kurze Reise nach Washington und Philadelphia hat sie ihren Heimatort nicht verlassen. Zuerst als Pflegerin ihrer kranken Mutter, dann freiwillig, hat sie das Haus, in dem sie lebte, nur noch selten verlassen, an vielen Tagen verließ sie sogar nicht mal ihr Zimmer.



Geradezu modern wird sie durch ihr skeptisches, beinahe existenzialistisches Weltbild und ihre Sprach- und Versexperimente. Oft am Rhythmus von Kirchenliedern und Psalmen orientiert, reiht sie intensive Bilder aneinander und verzichtet dabei auf eine syntaktische Gliederung. Viele ihrer Gedichte sandte sie mit ihren Briefen an Freunde und Bekannte. Als sie 1886 in Amherst starb, waren von den 1.799 Gedichten, die sie hinterlassen hat, nur sieben veröffentlicht.




			

10.12.1830

Emily Dickinson wird geboren in Amherst, Massachusetts

1840-1847

Amherst Academy, Mount Holyoke College, Amherst College

15.05.1886

Emily Dickinson stirbt in Amherst, Massachusetts



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Leseliste mit Werken von und über Emily Dickinson

: Sämtliche Gedichte. Zweisprachig. Mit zwei Lesebändchen. Hanser, ISBN/EAN: 9783446247307 (Sprache: deutsch)
Die erste deutsche Gesamtausgabe von Emily Dickinsons rund 1800 Gedichten zeigt die ganze Vielfalt ihrer Themen, ihren Einfallsreichtum im Formalen und ihre überraschende Entwicklung. Ihr lyrisches Werk kam zu früh für ihre engstirnige puritanische Umgebung in den USA. Kein Wunder, dass Dickinson ihre Zeitgenossen auf Distanz und ihre Lyrik unter Verschluss hielt - ihre Gedichte sind voller Ketzerei und Spottlust, ihr Werk mutig, frei und radikal im Nachdenken über die Grundfragen unserer Existenz. Die Übersetzerin Gunhild Kübler zeichnet im Nachwort ein Bild vom Leben dieser großen amerikanischen Dichterin.

: The Poetry of Emily Dickinson. ISBN/EAN: 9781788884563 (Sprache: englisch)
















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